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Das schnellste provenzialische Huhn der Welt

In erster Linie führe ich meine Liebe zum Kochen auf meine Mama zurück. Für eine weitere Initialzündung sorgte dann meine ehemalige Arbeitskollegin und Freundin Yasmin. Sie ist, wie meine Mama auch, eine begnadete Köchin. Sie war es, die unseren wöchentlichen “Foodie Wednesday” ins Leben rief. Ein Abend, an dem wir gemeinsam kochen, essen, quatschen und genießen. Wir teilen die Liebe zu würzig-orientalischen Essen a la Yogham Ottolenghi bis hin zur französischen Gourmetküche und Rezepten von TV Köchen wie Jamie Oliver und Alfred Biolek. Warum ich Biolek so mag?

Biolek versteht sich als “kulinarischer Enthusiast”. In einem Interview beschreibt er seine Leidenschaft fürs Kochen wie folgt:

Zunächst einmal finde ich, dass alles, was man so tut, von einer gewissen Leidenschaft begleitet sein sollte. Gerade Kochen hat für mich viel mit Sinnlichkeit zu tun – man fühlt, riecht, schmeckt und genießt.”

Rezept für 4 Personen:

2 doppelte Hühnerbrustfilets ohne Haut und Knochen (vorzugsweise Bio oder Freilandhaltung aus Eurer Umgebung) waschen und trockentupfen. Das Fleisch in ca. 4 größere Streifen schneiden.

In einer Pfanne 1 EL Butter und 1 EL Olivenöl stark erhitzen und das Hühnchen darin scharf ca. 4 Minuten von beiden Seiten anbraten, bis es gebräunt ist.

3-4 Knoblauchzehen pellen und grob hacken. Den Knoblauch mit 3 EL Paprika Edelsüß ganz kurz in die Pfanne rühren, dann mit 1 großen Dose geschälte Tomaten ablöschen. Die Hitze reduzieren, 1 TL getrockneten Thymian, 1 TL Salz und 1/8 Liter Wermuth zugeben und mit einem Deckel bedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen.

1 Becher Sahne und 1 Becher Creme Fraiche in die Pfanne rühren und nochmal 5 Minuten köchlen lassen, bis die Soße sämig ist.

Zum Schluss noch einen kleinen Extra-Schuss Wermuth in die Soße rühren und mit Salz kräftig abschmecken.

Tipp: Zum provenzalischen Huhn passen Reis und grüne Bohnen oder knuspriges Baguette.